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Beschäftigungsinitiative 50+

545 Mio. € zusätzlich für die Eingliederung von über 50-jährigen Arbeitslosen in den Jahren 2014 – 2017
(2014: 100 Mio.€, 2015: 120 Mio.€, 2016: 150 Mio. €, 2017: 175 Mio.€)

Auf Initiative der Bundesregierung wurden per 1.5.2014 für die Eingliederung arbeitsloser Personen über 50 Jahren, die länger als 180 Tage beim AMS arbeitslos vorgemerkt sind, für die Jahre 2014 bis 2016 zusätzliche 370 Mio. € an Fördermitteln beschlossen. Diese zusätzlichen Fördermittel für 50+ wurden für 2017 um weitere 175 Mio. € erhöht.

Davon sind jeweils bis zu 60 % für Eingliederungsbeihilfen und Kombilohn sowie bis zu 40 % für Sozialökonomische Betriebe und Gemeinnützige Beschäftigungsprojekte zu verwenden.
Dieses Programm bietet zusätzliche Wiedereingliederungsmöglichkeiten für ältere Arbeitslose und interessante Fördermöglichkeiten bei der Einstellung von über 50-jährigen Arbeitslosen, die bereits länger als 180 Tage beim AMS arbeitslos vorgemerkt waren sowie für Personen, die kürzer als 180 Tage beim AMS arbeitslos gemeldet sind, aber aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen oder wegen langer Abwesenheit vom Arbeitsmarkt (etwa Wiedereinsteigerinnen und -einsteiger) erschwerte Beschäftigungschancen haben.

Bei Einstellung von Personen dieser Gruppe kann das AMS einen Zuschuss zu den Lohnkosten (z. B. in Höhe von 50 % des Bruttolohns und der Lohnnebenkosten) für eine gewisse Dauer (z. B. für 6 Monate) gewähren. Voraussetzung für die Gewährung der Förderung ist die Kontaktaufnahme mit der regionalen Geschäftsstelle vor Einstellung der arbeitslosen Person. Die nähere Ausgestaltung hinsichtlich Förderdauern und Förderhöhe erteilt die zuständige regionale Geschäftsstelle des AMS.

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