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Anpassung von Arbeitszeiten und Pausen

In einem mobilen Pflegeunternehmen möchte man die Fluktuation bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern senken. Der Pflegedienstleitung geht es unter anderem darum, besonders ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem hohen Maß an Erfahrungen motiviert und nachhaltig im Unternehmen zu halten. Sie befragt daher diese mithilfe einer externen Expertin, was sie konkret brauchen, um weiter gut arbeiten zu können.
Thematisiert werden bei der Befragung von den älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter anderem Möglichkeiten zu einer besseren Erholung während des Arbeitstages und gemeinsame Pausen oder Besprechungen (Erfahrungsaustausch) mindestens einmal pro Monat in kleinen Teams.
Drei von 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter äußern anonym den Wunsch nach Arbeitszeitreduktion. Die Pflegedienstleitung greift die Bedürfnisse auf. Sie schafft es, im Verwaltungsgebäude des Unternehmens einen Pausenstützpunkt einzurichten, wo auch Speisen aufgewärmt oder geliefert werden können. Sie bereitet eine Pausenanleitung für Mikropausen auf, die dazu animieren soll, auch im Außendienst kleine Pausen gesund zu gestalten. Zwei der vorerst anonymen Mitarbeiterinnen vereinbaren mit ihr eine Arbeitszeitreduktion auf eine bestimmte Zeit, um sich regenerieren zu können. Besonders motivierend wirken die monatlichen Teamsitzungen, zu denen man sich nun zu einer gemeinsamen Besprechung im Verwaltungszentrum im neuen Pausenstützpunkt trifft.

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