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Altersgemischte Teams

Ein Installationsunternehmen mit 20 Angestellten expandiert. Der Chef nimmt vier neue Mitarbeiter auf. Er achtet darauf, dass sich das nunmehrige Team auch altersmäßig gut durchmischt, weil er Erfahrungswissen noch mehr mit Schnelligkeit und Freude an Innovation bei jungen Mitarbeitern zusammenbringen will. Als es dann nach zwei Monaten zu Konflikten zwischen den „Alten“ und den „Jungen“ kommt, geht es nicht nur um das Lebensalter, sondern auch um die Länge der Betriebszugehörigkeit, die aus Sicht der Betroffenen starke Probleme mit sich bringt. Es wird ein Workshop zur Teamentwicklung durchgeführt. Resultat ist, dass man in Zukunft genauer darauf schauen wird, wie die Kleingruppen (ein Geselle mit zwei Lehrlingen oder zwei Gesellen mit einem Lehrling mit je einem Meister) zusammengestellt werden. Der Chef achtet in Folge noch mehr auf die Mischung von Erfahrung und schnellem Arbeiten sowie darauf, wer von wem lernen sollte. Nach einigen neuen Erfahrungen ruft er den sogenannten Lern-Freitag ins Leben, bei dem alle eineinhalb Monate nach 14 Uhr Ältere und Jüngere zu konkreten Themen gegenseitig Wissen weitergeben. Anfangs werden diese Lern-Freitage extern von einem Berufsschullehrer moderiert. Dann übernimmt einer der Meister diese Aufgabe.

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