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Alternsgerechtes Arbeiten

Unter dem Begriff „Alternsgerechtes Arbeiten“ verstehen wir den Erhalt von Gesundheit und Arbeitsfähigkeit durch entsprechende Arbeitsbedingungen für alle Generationen.

Arbeit ist dann alternsgerecht, wenn sie vom Einstieg ins Berufsleben bis zum Erreichen des Pensionsantrittsalters ausgeübt werden kann – bei guter physischer und psychischer Gesundheit. Alternsgerechte Arbeitsbedingungen sind ein wesentlicher Faktor, um die Zahl der gesunden Lebensjahre insgesamt zu erhöhen.

Alternsgerechte Arbeit ist ein zentrales Element in einer sich rasch verändernden Arbeitswelt mit zusehends differenzierter und älter werdender Belegschaft, um die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben zu erhöhen.

Eine alternsgerechte Arbeitsgestaltung umfasst daher ein Paket von Maßnahmen, das aufeinander abgestimmt und koordiniert sein muss. Die Maßnahmen konzentrieren sich – nach einem Unternehmens-Check – vor allem auf die Handlungsfelder Führung, Weiterbildung, Gesundheit und Arbeitsorganisation, zu denen wir ausführliche Information mit praktischen Beispielen und hilfreichen Tipps zur Umsetzung zusammengestellt haben.

Altersgerecht oder alternsgerecht: Wo liegt der Unterschied?
Das „n“ macht den Unterschied!

Altersgerechte Maßnahmen richten sich gezielt an eine spezifische Altersgruppe. Sie berücksichtigen die Veränderungen der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit. Eine altersgerechte Arbeitsgestaltung passt beispielsweise die Arbeitsanforderungen an ältere ArbeitnehmerInnen dem geänderten Leistungsvermögen im Alter an. So werden etwa die Abnahme des Sehvermögens oder der Muskelkraft ausgeglichen (kompensatorischer Ansatz).

Eine alternsgerechte Arbeitsgestaltung richtet sich an Jung und Alt. Sie verfolgt das Ziel, die Arbeitsfähigkeit für die gesamte Dauer des Erwerbslebens zu erhalten und zu fördern. Dabei sollen Unter- und Überforderung sowie dauerhafte Leistungseinbußen vermieden werden. Maßnahmen des alternsgerechten Arbeitens sollen sicherstellen, dass Jüngere unterstützt und Ältere produktiv und innovativ bleiben können. Der Ansatz der alternsgerechten Arbeitsgestaltung ist vorbeugend (präventiver Ansatz).

Ein Betrieb braucht immer beides: Alters- und alternsgerechte Arbeitsgestaltung, um die Arbeitsfähigkeit der ArbeitnehmerInnen langfristig zu erhalten.