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Schoeller GmbH & CoKG

Altersgerechtes Arbeiten

Shell Austria GmbH

Altersteilzeit in Verbindung mit Jobsharing

Sabtours Touristik GmbH - Busfahren - ein Lebensberuf

Ein Betriebliches Gesundheitsförderungsprojekt zur alter(n)ssensiblen Personalpflege

Studienbeihilfenbehörde

„Stip-Vital – Betriebliche Gesundheitsförderung in der Studienbeihilfenbehörde“

Was kann zur Förderung von Gesundheit unternommen werden?

Fünf Schritte zur Gesundheit im Unternehmen
Gesundheit sollte eine Querschnittsaufgabe im Betrieb sein, die bei wichtigen Entscheidungen, in der Personal- und Organisationsentwicklung immer mitgedacht werden muss. Die Arbeitsmedizin soll aktiv mit dem Management/HR-Bereich zusammenarbeiten. Die optimale Vorgehensweise ist:

  1. Es gibt das strategische Ziel: „Gesundheit“,
  2. man analysiert, wie Gesundheit gefördert, erhalten oder wiederhergestellt werden kann,
  3. man plant Maßnahmen,
  4. man setzt Maßnahmen um
  5. und überprüft, ob sie wirken.

Beispiel: „Gesundheit kontinuierlich verbessern“

Es gibt gute Zugänge zum Erhalt bzw. zur Förderung von Gesundheit im Unternehmen

bilden zusammen das umfassende Gesundheitsmanagement.

Immer mehr Unternehmen nützen alle drei unterschiedlichen Zugänge, weil sie einander gut ergänzen. Allerdings unterscheiden sie sich von ihrem Zugang her klar: gesetzlich verpflichtender Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutz im Gegensatz zur freiwilligen Basis von Betrieblicher Gesundheitsförderung und Betrieblichem Eingliederungsmanagement.

Die Präventivfachkräfte (Arbeitsmedizinerinnen und -mediziner, Sicherheitsfachkräfte) sind wichtige Stützen im Gesundheitsmanagement.

ArbeitnehmerInnenschutz ist die Basis für den Gesundheitsschutz
Der in Österreich gesetzlich verpflichtende ArbeitnehmerInnenschutz beinhaltet alle wesentlichen Aspekte der Unterstützung einer alternsgerechten Arbeitsgestaltung und zum Erhalt von Arbeitsfähigkeit. Dieser sollte daher in jedem Betrieb nicht nur als gesetzliche Pflicht, sondern als Unterstützung zum Erhalt von Gesundheit ernst genommen werden!

Darüber hinaus sieht das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz vor, dass je nach der in einem Betrieb gegebenen Gefährdungs- und Belastungssituation innerhalb der restlichen gesetzlich vorgeschriebenen Präventionszeit auch sonstige geeignete Fachleute wie Chemikerinnen und Chemiker, Toxikologinnen und Toxikologen, Ergonominnen und Ergonomen, insbesondere jedoch Arbeits- und Organisationspsychologinnen und -psychologen oder die Sicherheitsfachkräfte und/oder die Arbeitsmedizinerinnen und -mediziner beizuziehen sind.

Beispiel: „Bildschirmpausen“

Betriebliche Gesundheitsförderung unterstützt das Gesundheitspotenzial
Oft sind es schon kleine Änderungen, die sich nachhaltig auf die Arbeitsbedingungen und das Betriebsklima auswirken. Gesundheitsverhalten kann erlernt werden. Genau hier liegt der Ansatz für Betriebliche Gesundheitsförderung. Gesundheit zu fördern hilft gesunden und beeinträchtigten Menschen. Das kann am Arbeitsplatz sehr gut gelingen.

Tipp: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lernen immer voneinander – das betrifft fachliche Fertigkeiten, aber beispielsweise auch gesundheitliches Verhalten. Vorbildwirkung von Führung unterstützt daher ein gesundheitsförderliches Verhalten!

Betriebliche Gesundheitsförderung bedeutet aber auch, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit konkreten Angeboten und Maßnahmen unterstützt werden. Die Förderung von Gesundheit steht im Mittelpunkt, wenn es gesunde Essmöglichkeiten, Rückentrainingsangebote oder Entspannungsübungen im Unternehmen gibt. Aber auch klare Arbeitsabläufe und funktionierende Logistik fördern die Gesundheit. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für ihre Aufgaben ausreichend informiert sind, haben weniger Stress und arbeiten motivierter. Zum Beispiel können Fehler so leichter vermieden werden und die Motivation gestärkt werden.
Dazu nötige Informationen und Fördermöglichkeiten finden Sie unter anderem auf
www.netzwerk-bgf.at
www.fgoe.org
www.profitnessaustria.at

In der Betrieblichen Gesundheitsförderung geht es darum, Einflussfaktoren zum Erhalt von Arbeitsfähigkeit und Gesundheit über alle Lebensphasen zu stärken. Betriebliche Gesundheitsförderung umfasst alle Initiativen von Arbeitgebern für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Voraussetzung für das gute Gelingen von Betrieblicher Gesundheitsförderung ist jedenfalls die aktive Beteiligung an den angebotenen Maßnahmen.

Tipp: Die Gebietskrankenkassen sind Ansprechpartner von Umsetzungs- und Förderungsmöglichkeiten der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Allgemeine Informationen und Kontaktpersonen finden Sie unter: www.netzwerk-bgf.at

Beispiel: „Gesundheitsförderung ist eine Top-Entscheidung“
Beispiel: „MitarbeiterInnen bewegen MitarbeiterInnen“
Beispiel: „Gestalten und Bewegen“

Wenn Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter bereits krank sind: Betriebliches Eingliederungsmanagement
Betriebliches Eingliederungsmanagement unterstützt Gefährdete, Kranke oder gesundheitlich eingeschränkte Personen dabei, gut im Arbeitsprozess zu bleiben. Auch werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleitet, wenn sie nach einer Krankheit wieder in die Arbeit zurückkehren. Krankheit kann Alte wie Junge genauso treffen, Eingliederung ist daher nicht altersgebunden.
fit2work Personen- und Betriebsberatung (www.fit2work.at) ist das Unterstützungsprogramm der österreichischen Bundesregierung zur Wiedereingliederung.

  • Die fit2work-Betriebsberatung unterstützt Unternehmen dabei, die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und zu erhalten und Erfahrungsverlust im Unternehmen zu verhindern. Die Beratung wird finanziell gefördert. Das Erstgespräch ist kostenlos.
  • An die Personenberatung können sich Personen anonym wenden und kostenlos beraten lassen.

Beispiel: „fit2work“

 

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