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Studienbeihilfenbehörde

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"Alter(n)gerechtes Arbeiten"

Fallbeispiel

Vorurteile überwinden, um Arbeitsfähigkeit zu fördern

In der Filiale einer großen Supermarktkette geht es in der Belegschaft immer wieder recht grob zu. Vorurteile gegen jüngere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an der Tagesordnung. So kann Frau P. sich schwer zur Wehr setzen, wenn die Vorgesetzte, Frau W., immer wieder betont, dass sie ja noch so unerfahren sei. Manchmal stellt sie sie vor Kundinnen oder Kunden bloß. „Na ja – die Anni ist wieder mal am langsamsten. Anni – geh endlich zur Kassa, auch wenn du noch jung bist, musst du deine Aufgaben erledigen!“, ruft Frau W. wieder einmal durch den Verkaufsraum. Als ihre Regionsleiterin, die überraschend in die Filiale kommt, dies zufällig mithört, gibt es einen klaren Kommentar an Frau W. Sie dulde solche öffentlichen Bloßstellungen, noch dazu mit einem diskriminierenden Hinweis auf die Jugend einer Mitarbeiterin, nicht. Die Regionsleiterin kommt innerhalb der folgenden Wochen noch einmal überraschend in die Filiale, um sicherzustellen, dass ihre Worte auch ernst genommen werden.

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