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Rechtliche Bestimmungen

www.arbeitundalter.at

Wiener Krankenanstaltenverbund - Verkürzung der Dienstdauer

im Pflegeberuf als Maßnahme zur Erhöhung von Gesundheit , Arbeitsbewältigung und Wirtschaftlichkeit im Kaiserin Elisabeth Spital des Wiener Krankenanstaltenverbundes

EDV-Abteilung der voestalpine - Das Kutschbock-Prinzip in der Software

Stabilität und nachhaltige Teamentwicklung eines Software-Unternehmens durch Arbeitsteilung zwischen den Generationen

GRABNER GmbH - Aktivitäten für ältere ArbeitnehmerInnen

Der größte Teil der MitarbeiterInnen ist seit der Unternehmungsgründung mit dem Gründer und Inhaber älter geworden. Ein beständiges Team seit über 30 Jahren.

Energie AG Oberösterreich - Energy@work

Mit allen Generationen in die Zukunft

Mondi AG

Gesund! Jeden Tag. Sustainable Health Program

Kosten-Nutzen-Analyse

Die Kosten-Nutzen-Analyse altersgerechter Reorganisation erfolgt mit Hilfe einer Opportunitätskostenrechnung. Eine Analyse, die die Kosten eines Weges mit den potentiellen Kosten eines anderen, nicht begangenen Weges vergleicht (der letztere ist meist der des "Nicht-Tätigwerdens" und die durch ihn verursachten Kosten sind die von frühzeitigen teuren Nachbesetzungen, Produktivitätseinbußen und so weiter). Die Differenz der Kosten zwischen dem potentiellen und dem nicht begangenen Weg bildet die Basis der Opportunitätskostenrechnung. Dieser methodische Ansatz soll rechtzeitig Krisenprozesse vermeiden und eine Präventionsleistung darstellen. Der Erfolg der Prävention beziehungsweise der Nutzen ist nicht sofort offensichtlich, sondern muss erst über die Opportunitätskostenrechnung sichtbar gemacht werden. Für die nachträgliche Beurteilung einer Aktivität ist es sinnvoll, sich vor Durchführung der Maßnahmen auch spezielle Indikatoren für die Kontrolle zu Recht zu legen. Zu einer altersgerechten Reorganisation des eigenen Unternehmens gehört auch die "Regelmäßige Erfolgskontrolle und Bewertung, sowie die Erstellung/Festlegung von geeigneten Messgrößen für diese." Anhand der folgenden Tabelle ist die mögliche Vielfalt von in Frage kommenden Messgrößen zu erkennen. Eine Auswahl kann nur im Einzelfall projekt- und unternehmensspezifisch erfolgen. Zur Erstellung eigener Messraster beziehungsweise verschiedener Instrumente der Begleitung und Beobachtung von altersgerechten Reorganisationsprozessen ist zu empfehlen, sich Unterstützung von Organisationen, die Rat und Hilfe bieten können zu holen.

Strukturrelevante Ziele und Indikatoren (nach IBG - Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement GmbH)

Indikatoren und Erfolgsmessung (erwartete Veränderung)

Produktivitäts- und Humanindikatoren

  • Human Work Index*
  • Arbeitsbewältigung, Sinnfindung, Zusammenarbeit (+)
  • Stress-Neveau und Stressoren_Dichte OSQ* (-)
  • Belastungs-Monotonie-Skala (-)
  • OWAS-Rating Scale (gefährdende Körperhaltungen)* (-)
  • Evaluierung der Gefahrenmomente (-)
  • Ergonomic Workplace Analysis (+)
  • Widerwillen-Score* (-)
  • Verweildauer, traditionelles Frühpensionierungsalter (+)
  • Gedanken an Frühpension (-)
  • Gesundheitsprognose (+)
  • Zahl an medizinischen Diagnosen (=?)
  • Kulturindikatoren PPI (+)
  • Anerkennung, Vertrauen, Einbeziehung, einsicht, Präferenz Arbeitszeit auf Prozesseinheiten (-)

Qualitätsindikatoren

  • Fehlerrate u. ä. (-)
  • Transferstörungen (-)
  • Zufriedenheit der MitarbeiterInnen mit Programm Kundenzufriedenheit (+)
  • Projekte und Projektmanagement (+)

Personalkosten

  • Personalausgaben-Ausfallzeit-Relation (-)
  • Krankenstandsrate in der Belegschaft (-)
  • Krankenstandsdauer pro Fall (-)
  • Unfallrate (-)
  • Kuraufenthalte, Rehabilitationsleistungen (-)
  • Fluktuatuinskosten (-)
  • Recruitment-Kosten (-)
  • Sozialpläne, Golden Hand Shakes
  • Versicherungsausgaben und Schadenersatz (-)

Personalinvestitionen

  • Bildunsausgaben (+)
  • Personalentwicklungskosten für MitarbeiterInnen 40+ (+)
  • Regenerationsstrukturen und Trainigs (+)
  • Gesundheitsförderungen (+)

Ertragsziele

  • Stückkosten und Äquivalente (-)
  • Umsatz-Personal-Relation (+)
  • Stillstandszeiten und Personalersatzkosten (-)
  • Änderungen im Kunden- und Leistungs-Protfolie Umsatzsteigerund durch "reife" Leistunen

* Instrumente von IBG-Öseterreich oder im Vertrieb von IBG-Österreich

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