www.arbeitundalter.at

Sabtours Touristik GmbH - Busfahren - ein Lebensberuf

Ein Betriebliches Gesundheitsförderungsprojekt zur alter(n)ssensiblen Personalpflege

Rupert Fertinger GmbH

"Alter(n)gerechtes Arbeiten"

NORIS Feuerschutzgeräte GmbH - Entwicklung von Organisationen und Menschen

Wissenstransfer - Motivation - Erfahrungsaustausch bei NORIS Feuerschutzgeräte GmbH

Studienbeihilfenbehörde

„Stip-Vital – Betriebliche Gesundheitsförderung in der Studienbeihilfenbehörde“

Verbund AG - Generationen Verbund

Qualifikationsoffensive 2004 - 2009

Name des Unternehmens

Verbund AG

Branche

Energieversorgung

Kurzbeschreibung des Projekts

Ausgangslage - Vision

Eine geringe Anzahl an Neuaufnahmen bei gleichzeitigen Personalabbaumaßnahmen ließen das Durchschnittsalter im Verbund so ansteigen, dass die Belegschaft im Verbundkonzern mehrheitlich aus der dritten Generation (über 40/45 Jahre) besteht. So beträgt das Durchschnittsalter aktuell 44,5 Jahre(2007).

Das aktuelle Altersprofil bedeutet für die nächsten 15 Jahre einen hohen pensionsbedingten Turn Over (rund 35%). Dieser Umstand bringt neue Herausforderungen und Handlungsfelder in die Personalentwicklung. Vor allem die rechtzeitige Sicherung von (impliziten) Wissen in allen Altersgruppen, von Prozessqualität und von Zusammenarbeit zwischen Generationen wurden bzw. werden zu zentralen Erfolgsfaktoren.

Der Verbund strebt mit seinen Personalentwicklungsprogrammen eine erfolgreiche Sicherung des Wissens und der Arbeitsfähigkeit der Belegschaft an. Dies erfolgt einerseits durch einen produktiven und arbeitsfähigen Verbleib der - auch älteren - MitarbeiterInnen, anderseits durch eine optimale Integration junger Nachwuchskräfte.

Umsetzung - Erfolgsparameter

Methodisch wird die dritte Generation bereits in der Konzeptionsphase in den Prozess der Personalentwicklung eingebunden. Um den Umsetzungserfolg sicherzustellen, ist das Erfahrungs- und Expertenwissen zu bündeln. Auf Schulungen und Trainings on the job bzw. das Hereinbringen von Praxisbeispielen wird besonders Wert gelegt. Dieses Praxislernen bringt neben der höheren Transferwirksamkeit auch monetäre Vorteile: geringere Reisekosten, weniger Aufwand für entfallene Arbeitszeit.

Der Erfolg spiegelt sich auch in den Bildungskennzahlen 2007 wider:

Durchschnittlich eine Schulungswoche je MitarbeiterIn, 90 % der MitarbeiterInnen wurden geschult, die Investitionen pro Kopf betrugen 1.455,- €. Der Trend geht hin zu mehr Veranstaltungen je Mitarbeiter/in, die aber kürzer gehalten werden.

Praxisbeispiele:

  • Beteiligte und Betroffene am Entwicklungsweg („Praxisworkshops und zukunftsorientierte Anforderungsprofile“)
  • erfahrene Mitarbeiter begleiten als "Wissenspartner" neue Mitarbeiter bei Projekten
  • Weg von der Schulbank („Praxislernen, Praxiscoaching“)
  • Einsatz von erfahrenen Mitarbeitern als Trainer („Erfahrene für Erfahrende“)

Handlungsfelder

Weiterbildung, Führung, Arbeitsorganisation, Anerkennung, Personalentwicklung, Teamarbeit, Unternehmenskultur

Art der Tätigkeiten

Psychisch und sozial

Beschreibung des Unternehmens

Der Verbund ist ....

  • der größte Stromproduzent und -transporteur Österreichs
  • der Betreiber des überregionalen und österreichischen Hochspannungsnetzes mit seinen wichtigen Auslandsanbindungen
  • eines der größten börsenotierten Unternehmen Österreichs
  • der umweltfreundlichste Groß-Stromerzeuger in der EU
  • eines der modernsten Elektrizitätsunternehmen Europas mit einer schlanken leistungsfähigen Konzernstruktur
  • ein erfolgreicher Player am europäischen Strommarkt.

Bundesland:
Wien
Adresse:
Am Hof 8a
1010 Wien
Homepage:
www.verbund.at
E-Mail:
information@verbund.com

Artikel weiterempfehlen

© 2016 Arbeit und Alter - Alternsgerechte Arbeitsorganisation Impressum